Museum für Zivil- und Wehrtechnik
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Bundeswehr

Pionierraupe Klöckner-Humboldt-Deutz - Frisch KHD Planierraupe DK 60

Pionierraupe   Klöckner-Humboldt-Deutz  -  Frisch  KHD Planierraupe DK 60

Die erste leichte Pionierraupe der Bundeswehr.
Einführung in die Pionier-Truppen 1958 bis 61 als DK 60 B
1961 bis 63 modernisierte Ausführung DK 60 BB.
Gesamt wurden ca. 350 Stück gebaut.
Die Zivilausführung war die Deutz DK 75.
Transportiert wurde die Schubraupe normalerweise auf dem Faun L 912 / 5050 AK Gleitkipper.

Motor:
Luftgekühlt 4 Zylinder Deutzmotor F4 L 514
60 PS bei 1600 U/min
5.322 ccm
Maschinengewicht 9,5 Tonnen

Die Maschine hat ein hydraulisch in der Höhe betätigtes, mechanisch verstellbares Räumschild von den Eisenwerken

ÖAF 20 320 G1

ÖAF 20 320 G1

(Österreichische Automobilfabrik) Gräf und Stift AG in Wien (Ehem. Austro-Fiat-Werke)
ÖAF ist seit 1971 eine 100%ige Tochter von MAN Deutschland.
3-Achsiger LKW des österreichischen Bundesheeres
auf Basis MAN GL-Reihe der Bundeswehr.
Das Fahrzeug wird zum Materialtransport und Umschlag,
sowie auch zum Mannschaftstransport eingesetzt.
21 Personen ( 3 im Fahrerhaus ) 18 auf Sitzbänke auf der Ladefläche.
Führerhaus:
Stabile Frontlenkerkabine aus 4 mm Vierkantrohr – Gitter-Rahmen, teilweise mit Alublech verkleidet.

Autokran KHD Jupiter

Magirus-Deutz "Jupiter"

Autokran 4t auf LKW 7t gl (6x6) KHD Jupiter, Typ 178 D15A.
Vielstoff-Wirbelkammer-Dieselmotor F8L714A
Leistung: 178 PS bei 2300U/min
Allrad-Antrieb 6x6
Baujahr: 1960 bis 1967

Kampfpanzer "Leopard 1A5"

Kampfpanzer "LEOPARD 1A5

Mittlerer Kampfpanzer LEOPARD 1A5
Die Entwicklung fand 1957 in einem deutsch/französischen Militärabkommen statt.Der Entwicklungsauftrag ging an drei Firmengruppen.
Ab 1960 wurden die ersten Prototypen getestet und eine Vorserie von 50 Fahrzeugen gebaut.
Daten des Leopard 1A5:
Hersteller: KWS Wegmann & Co
Umrüstung 1988-1993
MTU Mehrstoff-Dieselmotor "MB 838 CaM-500
1-Zyl. V-90° Viertakt-Vorkammer Mehrstoff Motor
KW 610, Ps 830/2200 min
LxBxH 9540x3370x2620 mm (Breite mit Kettenblende)
Spurweite 2700 mm
Kettenbreite 550 mm
Bodenfreiheit 440 mm
Gefechtsgewicht 42 200 Kg

Unimog S Typ 404.1 Pritsche/Plane

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Im Mai 1955 verlässt der erste Unimog S der Baureihe 404.1 das Montageband in Gaggenau. Im Gegensatz zu den bisherigen als Ackerschlepper konzipierten Unimog ist der Unimog S ein kleiner hochgeländegängiger Lkw. Er verfügt über einen langen Radstand (2.900 mm) und ist für den militärischen Einsatz bestimmt. Im Hintergrund steht unter anderem die 1955 gegründete Bundeswehr, die im Laufe der Zeit zum Großabnehmer des Unimog S wird, der sich damit zum Unimog-Bestseller entwickelt. Käufer sind viele andere Armeen, so geht die erste Tranche des Unimog S zur französischen Armee.

Motor aus Leopard 1

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Der hier Abgebildete Motor stammt aus einem Leopard 1 bis Leopard 1A5. Einsatzzeit 1965 bis 1995.

Motortyp: 838 CaM-500

Hersteller: MTU Friedrichshafen (Daimler-Benz)

V10 Viertakt- Vorkammer Mehrstoff - Dieselmotor mit zwei mechanischen Ladegebläsen

V-Form 90 Grad.
Hub / Bohrung: 165 / 175mm
Leistung: 830-850PS bei 2.200 U/min
Hubraum: 37.400 cm3
Max. Drehmoment: 2.860Nm bei 1.500 U/min
Gewicht: 1.920kg

Kanonenjagdpanzer (KanJPz) als Beobachtungs- und Führungspanzer

Kanonenjagdpanzer Beobachtung

Bis 1988 rüstete Thyssen-Henschel 486 ehemalige Kanonenjagdpanzer 4-5 zu Beobachtungs- und Führungspanzer um.
Die 90 mm Kanone entfiel, die Kanonenblende musste jedoch aus Gewichtsgründen am Fahrzeug verbleiben. 1990 ersetzte ein Zielortungsgerät auf Hublafette die drehbare Optik vor der Kdt- Luke.
2003 wurden die letzten Fahrzeuge aus der Nutzung genommen.
Hersteller: Rheinstahl-Hanomag
Motor: MTU, MB 837 Aa 500, 8-Zylinder V-90° 4-Takt Dieselmotor
Leistung: 368 kW, 500 PS/2200 Umin
Hubraum: 29.900 ccm
Gefechtsgewicht: 25.700 kg
Höchstgeschwindigkeit: 70km/h

Autokran Faun LK1212 / 485 II

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Das hier beschriebene Fahrzeug ist ein Faun LK1212/485II mit O&K Autokranaufbau.

DKW Munga F91/4

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DKW Munga F91/4

Motor: 3 Zylinder 2 Takt mit 896 ccm.
Leistung: 38 PS
Höchstgeschwindigkeit 95 km/h
Kraftstoffverbrauch Straße ca. 13l
Gelände ca. 17l.
Gewicht leer ca.1245kg
zul. Gesamtgewicht 1620kg
Einzelradaufhängung.
Länge: 3.450mm
Breite 1.810mm
Höhe 1.735mm
24 Volt Anlage

Produktionszeitraum für den Munga, 1954 bis 1968

Unimog 404 s

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Unimog 404s mit Funkkoffer Baujahr 1969
Höchstgeschwindigkeit 95 km/h
Allradantrieb, Differentialsperren an beiden Achsen

ca. 25000 Fahrzeuge wurden bei der Bundeswehr eingesetzt bis 1978