Museum für Zivil- und Wehrtechnik
www.zivilundwehrtechnik.de // Verein für Zivil- und Wehrtechnik e.V. // Wiesenstraße 20, 97215 Uffenheim

Militär

Frequenzmesser BC-221-AC

BC-221-AC

Der Frequenzmesser BC-221 war ein sehr begehrtes Präzisionsinstrument das nach dem 2. Weltkrieg bei Militär und auch in Industrielaboratorien Einzug fand. Es konnten damit Frequenzen von 125 kHz bis 20 MHz auf einfache Art mit relativ guter Genauigkeit gemessen werden. Das Gerät arbeitete nach dem Überlagerungs Prinzip und verfügte über einen internen frequenzvariablen Oszillator mit dem die Frequenz von Empfänger oder Sender durch Vergleich gemessen werden konnte.

Funkgerät RT-77 / GRC-9

RT-77 / GRC-9-GY

Das Funkgerät GRC-9 ist das erste in der Nato eingeführte Kurzwellen Funkgerät.
Die Reichweite betrug bei der Telefonie ca. 30Km und bei der Telegraphie ca. 50 Km.
Die Anlage GRC-9 kann mit jeder AM-Station verkehren, die zwischen 2 und 12 MHz arbeitet. Sie kann als Einzelstation oder innerhalb von Gruppenstationen verwendet werden.
Funkgerätesatz GRC-9 bestehend aus:
RT-77/GRC 9 Sender/Empfänger
GN-58-A Handgenerator oder Tretgenerator
DY-88 Stromversorgung (Umformer)
BG-174 Rolltasche für Antennenausrüstung
BG-172 Tasche für sonstiges Zubehör

Tretkurbelgestell TG-58

Tretkurbelgestell GT-58

Tretkurbelgestell TG-58 für den Gerätesatz RT-77 / GRC-9 zum Betrieb des Tretgenerator GN-58-A im Felde. Frühe Bundeswehr

Anschaltekasten AK 94

AK 94

Der Anschaltekasten AK 94 dient zum Abschluss der in die Stammnetze integrierten postalischen 4-Draht Leitungsbündel. Er besteht aus einem Wetterfesten Gehäuse mit einer verriegelbaren Bodenöffnung zum Einführen von Vielfachkabeln und einer Tür zum Schaltfeld.

Feldvermittlung NVA OB 62/10, Baujahr 1966

OB 62/10

Der Feldvermittlungsschrank OB 62/10 ist ein tragbares Nachrichtengerät und wird hauptsächlich im Gelände eingesetzt. Ein Einbau in ein Kfz ist möglich.
Mit dem Gerät können 10 OB-Teilnehmer wahlweise untereinander verbunden werden, wobei 4 Gespräche gleichzeitig geführt werden können.
Der Vermittlungsschrank bietet die Möglichkeit, als Funkvermittlung eingestezt zu werden, wobei an stelle der OB-Teilnehmer wahlweise Funkteilnehmer anzuschließen sind.
Die Vermittlung kann ebenfalls an eine größere Vermittlung z. B. OB 62/60 angeschaltet werden.

Richtfunkgerät 12-Kanal (FM 12/800)

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Das Richtfunkgerät 12-Kanal dient als Endstelle oder Relaisstelle zum Herstellen einer drahtlosen, gerichteten Fernmeldeverbindung. Mit Hilfe von TF- und WT-Geräten können bis zu 24 Kanäle übertragen werden, die wahlweise als Sprech- oder Schreibkanäle ausnutzbar sind.

Ausbildungsausstattung Sprechfunk SEM 25/35 für Hörsaal

Ausbildungsausstattung Sprechfunk SEM 25/35

Fahrzeug- Sprechfunkanlage SEM 25/35 zur Ausbildung der Funker und Fahrzeugbesatzungen für Kettenfahrzeuge in der Handhabung und Funktion.
Ebenso für die Ausbildung der Fernmeldemechaniker der MatErhStufe 2.
Die Ausbildungsausstattung beinhaltet alle Gerätebaugruppen einer vollständigen Sprechfunkanlage in Verbindung mit der Bordverständigungsanlage eines beliebigen Fahrzeuges.

Fernsprechvermittlung W 36 Anschlüsse

FWV  W 36

Die FWV ist eine automatisch arbeitende Vermittlung für Wählbetrieb mit 36 Anschlußmöglichkeiten für die Endebene. Sie abeitet mit Nummernschalterimpulsen.
Die FWV ermöglicht die automatische Herstellung von Fernsprechverbindungen zwischen den Teilnehmern eigener oder fremder Vermittlungen oder an eine oder mehrere Knotenvermittlungen (KnV).
Die FWV ist für den Mobilen Einsatz in der Fm-Kabine gedacht.

Fernsprechbetriebstrupp 30 (FspBtrbTrp30) in Kabine I

Fernsprechbetriebstrupp 30 (FspBtrbTrp30) in Kabine I

Der Fernsprechbetriebstrupp 30 wurde in feldmäßigen Fernmeldenetzen als Durchgangs- oder Endvermittlung zum Anschluß von bis zu 30 Teilnehmern in Ortsbatterienetzen eingesetzt.

Central-Telephone

 Central Telephone

Für den Zentraldienst unter Dach wurde das etwas komfortablere, in einem Holzkasten untergebrachte
„Central-Telephone“ (C-Telephone) mit eingebautem Kurbelinduktor eingeführt, dessen
Leitungs-Anschlussklemmen außen zugänglich waren.
Von den Telephoinewerken Albisrieden als „Feld-Telephon Modell 25 mit Albis-Summer gebaut.
Von dem Central-Telephon wurden von 1909 bis 1922 ca. 350 Stück Beschafft.